Neustadt am Rübenberge, Stadtgemeinde in der Region Hannover, Deutschland.
Neustadt am Rübenberge ist eine Kommune südwestlich von Hannover in Niedersachsen, die sich über zahlreiche Ortsteile verteilt und durch weitläufige landwirtschaftliche Flächen geprägt wird. Das Gebiet dehnt sich zwischen bewaldeten Höhenzügen und flachen Wiesen aus, wobei die einzelnen Siedlungen durch Landstraßen und kleinere Wege miteinander verbunden sind.
Die Gründung erfolgte im frühen 13. Jahrhundert als planmäßige Stadtanlage und wurde erstmals 1215 in Urkunden erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Schreibweise mehrfach, bis sich die heutige Form des Namens allmählich durchsetzte.
Der Name des Ortes stammt aus dem Mittelalter und bedeutet wörtlich neue Stadt am Rübenberg, wobei sich der zweite Teil auf eine nahegelegene Erhebung bezieht. Besucher erkennen diese historische Bezeichnung noch heute in vielen Straßennamen und auf Hinweisschildern im gesamten Stadtgebiet.
Der Bahnhof im Zentrum bietet regelmäßige Verbindungen in Richtung Bremen und Hannover, wobei die meisten Züge als Regionalverkehr verkehren. Wer die verschiedenen Ortsteile erkunden möchte, sollte ein Auto nutzen oder auf Buslinien zurückgreifen, da viele Weiler abseits der Hauptstraßen liegen.
Die Verwaltung gliedert sich in 34 eigenständige Ortsteile, die jeweils eigene Ortsräte besitzen und lokale Angelegenheiten in ihren Gemeinden regeln. Diese dezentrale Struktur zeigt sich auch daran, dass viele dieser Ortsteile ihre eigenen kleinen Kirchen, Dorfplätze und Gemeinschaftshäuser unterhalten.
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