Taunus, Mittelgebirge in Hessen und Rheinland-Pfalz, Deutschland
Der Taunus ist ein niedriges Mittelgebirge in Hessen und Rheinland-Pfalz mit dichten Wäldern auf sanften Hügeln und Tälern, die von Bächen durchzogen sind. Die Bergkette erhebt sich allmählich von den Flussebenen und bildet ein bewaldetes Hochland mit verstreuten kleinen Dörfern.
Römer bauten eine Limes-Befestigung im zweiten Jahrhundert, mit Forts wie Saalburg zur Kontrolle der Grenze durch die Wälder. Im Mittelalter errichteten Feudalherren Burgen und trieben Bergbau auf Eisen und Silber voran, während sich Städte an Thermalquellen entwickelten.
Die Dörfer in den Tälern zeigen Fachwerk und Steinhäuser, die von Forsttraditionen erzählen. Man sieht überall kleine Kapellen und alte Wirtschaftsgebäude, die das Leben zwischen Wald und Wiesen widerspiegeln.
Das Gebiet hat gekennzeichnete Wanderwege, die Dörfer und Gipfel verbinden und das ganze Jahr über begehbar sind. Die Höhenunterschiede sind gering, daher sind die meisten Routen für Wanderer mit etwas Kondition geeignet.
Mittelalterliche Bergbauschächte prägen die Waldlandschaft, wo Bergleute Jahrhunderte lang Erz abbauten. Alte Pingen und Schüttkegel sind in abgelegenen Tälern noch sichtbar und zeigen diese vergangene Wirtschaft.
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