Goldenes Lämmchen, Mittelalterlicher Handelshof in Frankfurt, Deutschland
Das Goldenes Lämmchen ist ein mittelalterliches Handelshofensemble in Frankfurts historischem Zentrum mit Stein- und Fachwerkarchitektur. Zwei verbundene Innenhöfe werden von hölzernen Galerien umgeben, die den Raum prägen und einen Eindruck von Geschlossenheit und Schutz vermitteln.
Das Ensemble entstand im 14. Jahrhundert und gehörte ursprünglich dem Tuchkaufmann Johannes Lämmchen, von dem es seinen Namen erhielt. Es entwickelte sich später zu einem bedeutenden Handelszentrum für wohlhabende Frankfurter Familien und zeigt verschiedene Bauphasen aus unterschiedlichen Epochen.
Das Gebäude zeigt gotische Merkmale, darunter eine Madonna-Skulptur aus dem 15. Jahrhundert an seiner südwestlichen Ecke, die die mittelalterliche Baukunst Frankfurts widerspiegelt. Diese Kunstelemente prägen bis heute das Aussehen des Hofensembles und erzählen von der künstlerischen Bedeutung, die reiche Kaufmannsfamilien dem Ort beimaßen.
Das Ensemble ist über Durchgänge erreichbar, die die Braubachstraße mit der Straße Hinter dem Lämmchen verbinden und einfach zu finden sind. Besucher können die Höfe zu Fuß durchqueren und dabei die umgebende historische Altstadt erkunden.
Die Gebäude zeigen vier verschiedene Bauphasen aus unterschiedlichen Zeiträumen, was durch unterschiedliche Steinarten und Holzverbindungen erkennbar ist. Diese Schichten der Baugeschichte sind an den Fassaden und im Inneren noch heute sichtbar und erzählen von verschiedenen Renovierungen und Anpassungen.
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