Barfüßerkloster, Ehemaliges Franziskanerkloster in Frankfurt am Main, Deutschland
Die Barfüßerkirche war ein gotisches Gebäude in Frankfurt am Main, das sich im Laufe der Jahrhunderte architektonisch veränderte und mehrere Umbauten erfuhr. Sie stand bis 1782 und wurde 1787 abgerissen, um Platz für die Paulskirche zu schaffen.
Das Gebäude wurde in den 1230er Jahren gegründet und stand unter Franziskaner-Kontrolle, bis die Reformation 1529 zu seiner Übergabe an die Stadt führte. Diese Übergabe markierte einen bedeutenden Wendepunkt in Frankfurts religiöser Verwaltung während der Umbruchzeit.
Der Ort war eng mit der Frankfurter Bevölkerung verbunden und zog viele Spender aus dem Adel an. Die Kirche diente als Treffpunkt für lokale Bruderschaften, die hier ihre Andachten abhielten und Wohltätigkeitsarbeit organisierten.
Der Ort ist heute nicht mehr vorhanden, aber sein ehemaliger Standort ist in der Frankfurter Altstadt leicht zu erkunden. Besucher können den Platz finden, wo die Paulskirche jetzt steht, die das ursprüngliche Grundstück nach der Abtragung nutzte.
Die erste protestantische Predigt innerhalb seiner Mauern hielt 1522 ein Geistlicher, lange bevor die Stadt das Gebäude übernahm. Dieses Ereignis verdeutlichte, wie schnell sich die religiöse Landschaft Frankfurts während der Reformationszeit veränderte.
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