Grenze zwischen Chile und Peru, Internationale Grenze in der Region Arica y Parinacota, Chile und Department Tacna, Peru.
Die Grenze zwischen Chile und Peru erstreckt sich über etwa 169 Kilometer von der Pazifikküste durch flache Wüstenlandschaften bis in die hochgelegenen Bergregionen des Altiplanos. Die Linie verläuft durch kontrastreich unterschiedliche Landschaften, die von Meereshöhe bis zu Höhenlagen weit über 4.000 Metern reichen.
Das Abkommen von Lima im Jahr 1929 legte die heutige Grenzziehung zwischen beiden Ländern fest, nachdem der Krieg des Pazifiks erhebliche territoriale Umwälzungen verursacht hatte. Diese Vereinbarung setzte Jahrzehnte von Grenzstreitigkeiten und kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Chile und Peru ein Ende.
Die Gemeinden beidseits der Grenze teilen sich alltägliche Handelsgewohnheiten und Feste, die das Leben im Grenzraum prägen. Menschen aus beiden Seiten besuchen regelmäßig Märkte und Läden auf der anderen Seite und schaffen durch den täglichen Austausch informelle Verbindungen.
Die Grenzübergänge zwischen Arica in Chile und der Tacna-Region in Peru sind täglich geöffnet und erfordern übliche Dokumentenkontrolle bei der Einreise. Reisende sollten ihre Papiere bereitwillig vorzeigen und sich auf mögliche Wartezeiten bei stark frequentierten Übergängen einstellen.
An der Visviri-Gemeinde befindet sich ein Dreiländerpunkt, an dem die Grenzen von Chile, Peru und Bolivien auf dem Ancomarca-Plateau aufeinandertreffen. Dieser seltene geografische Punkt markiert den exakten Ort, wo drei südamerikanische Länder zusammenkommen.
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