Pampa del Tamarugal, Große Ebene und endorheisches Becken in der Region Tarapacá, Chile.
Die Pampa del Tamarugal ist eine große Ebene und ein endorheisches Becken in der Region Tarapacá, das sich zwischen der Küstenkordillere und den westlichen Hängen der Anden erstreckt. Das Gelände liegt auf etwa 900 Metern Höhe und bietet wenig Vegetation in diesem trockenen Hochland.
Das Gebiet entstand aus antiken Binnenseen, die Salzablagerungen zurückließen und große Nitrat- und Jodvorkommen schufen. Diese wertvollen Mineralien wurden ab der Kolonialzeit gewonnen und prägen die wirtschaftliche Geschichte der Region.
Die Humberstone und Santa Laura Saltpeter Works zeigen das Industrieerbe Nordchiles durch erhaltene Bergbauanlagen. Diese Orte erzählen von der Zeit, als die Region ein wichtiges Zentrum für Salzproduktion und Mineralabbau war.
Die Region erlebt starke Temperaturwechsel zwischen extremer Hitze und Kälte, mit etwa 250 klaren Tagen im Jahr. Besucher sollten sich auf sehr trockene Bedingungen und intensive Sonneneinstrahlung vorbereiten.
Unterirdische Wasserreserven unter der Ebene versorgen die Stadt Iquique mit Trinkwasser und ermöglichen den Anbau von Gemüse, Obst und einheimischen Tamarugo-Bäumen. Dieses verborgene Wassersystem macht die Landwirtschaft in dieser extremen Wüstenregion möglich.
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