Guallatire, Schichtvulkan in Putre, Chile
Guallatire ist ein Schichtvulkan in der Hohe von etwa 6.000 Metern, der von zahlreichen Fumarolen gekennzeichnet ist, die Dampf rund um seinen Gipfel und die Flanken freisetzen. Wahrend die unteren Bereiche vegetationslos sind, bedeckt eine Eiskappe die oberen Abschnitte des Bergs.
Der erste dokumentierte Aufstieg fand 1926 statt, als der Geologe Friedrich Ahlfeld den Gipfel uber die etablierte nordliche Route erreichte. Dieser Aufstieg markierte den Beginn der wissenschaftlichen Erkundung des Vulkans in der Region.
Der Name stammt vom Aymara-Wort wallatiri, das sich auf die Andengänse bezieht, die in diesem Gebirgsgebiet häufig anzutreffen sind. Diesen Namen tragen viele Orte in der Region, was zeigt, wie wichtig diese Vögel für die lokale Identität waren.
Die beste Zeit zum Klettern ist in den trockeneren Monaten, wenn die Wetterbedingungen stabiler sind und die Schneebedeckung geringer ist. Besucher sollten sich mehrere Tage Zeit nehmen und genug Zeit fur die Hohenanpassung einplanen, bevor sie den Gipfel anstreben.
Der Gipfel enthalt aktive Fumarolen, die Schwefelminerale ablagern und eine surreale, farbige Landschaft schaffen. Dieses vulkanische Phanomen ist nicht auf das Gipfelpunkt beschrankt und zeigt sich auch an verschiedenen Stellen der Vulkanflanken.
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