Grenze zwischen Bolivien und Chile, Internationale Grenze in den Anden, Südamerika.
Die Grenze zwischen Bolivien und Chile erstreckt sich durch die Anden und markiert die Trennlinie zwischen den beiden Ländern in einem der höchstgelegenen Gebiete Südamerikas. Das Gelände ist geprägt von steilen Bergen, ausgedehnten Hochebenen und vulkanischen Formationen, die in dieser extremen Höhe eine raue und entlegene Landschaft bilden.
Nach dem Krieg des Pazifiks 1884 verlor Bolivien seine Küstenterritorien an Chile, woraufhin diese internationale Grenze gezogen wurde. Die Nachbarschaft wurde durch Verträge festgelegt und hat sich seitdem, obwohl abgelegen, zu einem etablierten Grenzübergang entwickelt.
Die Grenzgemeinden bewahren andine Traditionen durch lokale Märkte und Feste, die Familien aus beiden Ländern verbinden.
Der Hauptübergang erfolgt über die Chungara-Tambo-Quemado-Route in extrem großer Höhe, für die besondere Vorbereitung erforderlich ist. Reisende sollten sich an Höhenakklimatisierung gewöhnen und alle erforderlichen Dokumente und Genehmigungen vorher klären.
Die Grenzregion beherbergt Salzseen, vulkanische Seen und unterschiedliche Klimazonen auf kurzen Strecken. Diese Gebiete bilden einige der extremsten Ökosysteme Südamerikas, wo Reisende in kurzer Zeit völlig unterschiedliche Landschaften erleben können.
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