Faryab, Gebirgsprovinz im Norden Afghanistans.
Faryab ist eine Provinz im Norden Afghanistans mit bergigem Gelände und rund 15 Distrikten, in denen über 1.000 Dörfer verteilt sind. Die Region erstreckt sich bis zur Grenze zu Turkmenistan und spielt eine Rolle als Verbindungspunkt zwischen verschiedenen Landgebieten.
Die Provinz verdankt ihren Namen einer Stadt aus der Sassaniden-Zeit und war einst Teil des Großreichs Khorasan. Später bekam die Gegend während der Kolonialzeit die Bezeichnung Afghanisches Turkestan.
Die Gegend ist geprägt von verschiedenen ethnischen Gemeinschaften, die handwerkliche Traditionen wie Teppichweberei weitergeben und Viehzucht betreiben. Diese Praktiken prägen das tägliche Leben und die lokale Wirtschaft bis heute.
Die Hauptstadt Maymana ist das zentrale Verkehrszentrum und verbindet die Provinz mit Nachbarregionen und dem Handelsnetzwerk. Die Zugverbindung zu Turkmenistan macht die Region zu einem Knotenpunkt für den Warenaustausch landwirtschaftlicher Erzeugnisse.
Unter der Erde lagern Gasvorkommen, Salzminen und Marmorbrüche, die der Region wirtschaftliche Möglichkeiten bieten. Diese Rohstoffe wurden bisher teilweise noch nicht vollständig genutzt und stellen Potential für künftige Entwicklung dar.
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