Provinz Zaire, Provinz im Nordwesten Angolas.
Die Zaire-Provinz liegt im Nordwesten Angolas zwischen dem Atlantischen Ozean und der Demokratischen Republik Kongo. Das Gebiet wird von Graslandschaften und Wäldern geprägt und ist in sechs Gemeinden unterteilt, darunter Mbanza Congo und Soyo.
Das Gebiet war vom 14. Jahrhundert bis 1891 Teil des Königreichs Kongo, bevor es unter portugiesische Kontrolle kam. Die Region behielt seine historische Bedeutung als Zentrum königlicher Macht bis ins 20. Jahrhundert.
Die Bakongo-Bevölkerung prägt das Leben in der Provinz und spricht neben Portugiesisch ihre eigene Sprache Kikongo. Man hört diese Sprache täglich in den Märkten und Gemeinden der Region.
Die Region ist über ein Netz von Regionalstraßen mit ihren sechs Gemeinden verbunden, wodurch Bewegung durch das Gebiet möglich wird. Bei Reisen sollten Sie mit unterschiedlichen Straßenzuständen rechnen, besonders in abgelegeneren Gebieten.
Mbanza-Kongo, die Hauptstadt, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als einer der ältesten königlichen Sitze Zentralafrikas. Diese historische Stadt zieht Besucher an, die sich für die königliche Geschichte der Region interessieren.
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