Sierra Baguales, Gebirgskette nahe Puerto Natales, Chile und Argentinien.
Die Sierra Baguales ist ein Gebirgskomplex an der Grenze zwischen Chile und Argentinien, der sich über etwa 60 Kilometer erstreckt. Der höchste Gipfel, der Cerro Ciudadela, erhebt sich auf 2.084 Meter und bietet Blicke auf zerklüftete Felswände und exponierte Bergkämme.
Das Gebirge erhielt seinen Namen von Siedlern, die die wilden Pferden beobachteten, die das Gebiet durchstreiften. Diese frühe Benennung spiegelt wider, wie das Wildpferdvorkommen das menschliche Verständnis dieser abgelegenen Patagonien-Landschaft geprägt hat.
Der Berg trägt den Namen 'Baguales' nach den wilden Pferden, die frühe Siedler dort beobachteten. Das Wort 'Bagual' bezieht sich auf verwilderte Pferde in der spanischen Sprache und prägt die Identität dieser Gebirgskette.
Das Gebiet ist bergig und erfordert gutes Körpergefühl und Ausdauer zum Wandern oder Trekking. Am besten ist es, mit erfahrenem lokalen Führer zu gehen und auf plötzliche Wetterwechsel vorbereitet zu sein, da die Exposition und Höhe schnelle Bedingungswechsel mit sich bringen.
Die Berghänge bergen Fossilien von Blättern aus Lenga-Bäumen, die vor etwa 20 Millionen Jahren lebten. Diese Überreste zusammen mit versteinerten Haizähnen, die in den Gesteinsschichten eingebettet sind, erzählen eine erstaunliche Geschichte über die frühere marine Vergangenheit dieser Hochland-Region.
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