Lonquimay, Bergstadt und Gemeinde in der Provinz Malleco, Chile
Lonquimay ist eine Gemeinde in der Region Araucanía und liegt in den Bergen des Südens Chiles. Die Landschaft prägt sich durch Waldgebiete und vulkanische Formationen, die das Tal umgeben.
Die Gemeinde entstand in den 1890er Jahren als Teil der regionalen Entwicklung des südlichen Chile. Die Eisenbahnlinie, die durch die Gegend führt, war ein wichtiger Faktor für die Besiedlung und Verbindung mit anderen Regionen.
Die 10.237 Einwohner pflegen traditionelle ländliche Praktiken, wobei zwei Drittel der Bewohner in verstreuten landwirtschaftlichen Siedlungen leben.
Besucher finden Zugang zu Wander- und Naturwegen durch die umgebenden Berge und Wälder. In den Wintermonaten Juni bis September können Wintersportaktivitäten auf den nahen Bergzielen ausgeübt werden.
Ein langer Eisenbahntunnel durchquert die Bergregion und war ursprünglich geplant, um eine Verbindung zum benachbarten Argentinien herzustellen. Dieser Tunnel stellt eine bemerkenswerte Ingenieursleistung dar, die die Grenze zwischen den Ländern durchschneidet.
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