Mangareva, Insel der Gambierinseln, Französisch-Polynesien
Mangareva ist eine Insel in der Gambier-Gruppe mit einer Fläche von etwa 15 Quadratkilometern, dominiert vom Berg Duff im Süden. Das Dorf Rikitea liegt in dieser Region, wo sich frühe Siedlungen an die Küste anlegten.
Polynesische Siedler kamen um 800 n. Chr. auf die Insel und bauten Handelskontakte zu benachbarten Inseln auf. Zwischen dem 10. und 15. Jahrhundert verlor die Insel jedoch große Teile ihres Baumbestands durch intensive Abholzung.
Die Bewohner entwickelten ein ausgefeiltes Zahlensystem mit zwei Symbolen, das schon lange vor seiner formalen Einführung in Europa verwendet wurde. Dieses mathematische Wissen zeigt sich in der Art, wie die lokale Bevölkerung historische Strukturen und Handelsrouten organisierte.
Die Anreise erfolgt per Flugzeug zum Flughafen Totegegie mit anschließender Bootsfahrt über die Lagune. Während der Trockenzeit ist die Anreise leichter und zuverlässiger für Besucher.
Die Insel wird von einer großen Lagune mit einem Durchmesser von etwa 24 Kilometern umgeben, die Riffe und ausreichend Fische sowie Muscheln beherbergt. Diese reiche Meeresressource war entscheidend für die Ernährung der frühen Bevölkerung und ihre Verbindung zum Meer.
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