Pilluchu, Archäologische Stätte in Vilcas Huamán, Peru.
Pilluchu ist ein archäologisches Gelände mit erhaltenen Steinstrukturen und angelegten Terrassen auf einer Höhe von etwa 3.800 Metern in den Anden. Die Überreste zeigen, wie Menschen in dieser extremen Höhenlage Häuser und Wohnflächen schufen.
Das Gelände stammt aus der Zeit des Inka-Reiches und war ein Siedlungspunkt in einem Netzwerk von Handelswegen und administrativen Zentren in der Region Ayacucho. Die Architektur zeigt die Entwicklung von Inka-Bauweisen in schwierigem Hochland-Terrain.
Die Steinkonstruktionen zeigen, wie die Inka ihre Gebäude ohne Mörtel zusammenpassten und dabei stabile, langlebige Strukturen schufen. Diese Bauweise spiegelt das praktische Wissen wider, das in der Region über Generationen weitergegeben wurde.
Besucher erreichen das Gelände zu Fuß von der Stadt Vilcashuamán aus, wobei geführte Touren am sichersten sind und lokales Wissen vermitteln. Die trockenere Zeit von April bis Oktober bietet bessere Bedingungen für den Aufstieg und die Erkundung.
Das Gelände ist schwer zugänglich und daher weniger von Touristen besucht, wodurch es einen authentischen Eindruck der Inka-Besiedlung bewahrt hat. Diese Abgelegenheit macht den Ort zu einem wertvollen Forschungsgebiet für Archäologen, die alte Bergkulturen studieren.
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