Pumahuanca, Berggipfel in der Urubamba-Kordillere, Peru
Pumahuanca ist ein Berggipfel in der Cordillera Urubamba, der sich bis 5.318 Meter erhebt und steile Hänge mit markanten Schneerücken aufweist. Die Stelle liegt zwischen den Bergen Halancoma und Chicon und charakterisiert sich durch ihre technisch anspruchsvolle Nordseite.
Der erste dokumentierte Aufstieg erfolgte 1958 über die westliche Route und markierte einen Wendepunkt in der peruanischen Bergsteigerentwicklung. Dieser Erfolg öffnete neue Möglichkeiten für Erkundungen in der Urubamba-Kette.
Der Name stammt aus der Quechua-Sprache und verbindet die Worte für Puma und Stein, was die tiefe Verbindung der lokalen Bevölkerung zur Natur ausdrückt. Diese Namensgebung zeigt, wie die Andenbewohner ihre Umgebung durch Tiernamen und Naturmerkmale wahrnehmen.
Die meisten Kletterer fahren von Cusco nach Yanahuara und wandern dann etwa dreieinhalb Stunden durch das Tal zum Basislager. Der Weg führt durch wechselnde Höhenlagen, daher ist eine gute Akklimatisierung wichtig, bevor man zum Gipfel aufbricht.
Die obersten Abschnitte erfordern Bewegungen auf steilen Eisflächen und Felswänden, die zwischen 45 und 60 Grad geneigt sind. Diese technisch anspruchsvolle Passage ist kurz, aber anstrengend und fordert Kletterer mit fortgeschrittenen Fertigkeiten heraus.
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