Huaca Malena, archäologische Stätte in Peru
Huaca Malena ist eine archäologische Stätte in der Region Lima etwa 100 Kilometer südlich der Stadt, bekannt für ihre Plattformen und Terrassen aus Lehmziegeln und Stein. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen und dienten sowohl als Begräbnisstätte als auch als ritueller Versammlungsplatz der antiken Bewohner.
Die Stätte wurde zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert besiedelt, hauptsächlich von der Wari-Kultur, die die Region durchdrungen hatte. Später wurde die Anlage auch von den Inkas genutzt und in ihr Netzwerk von Siedlungen integriert.
Der Name Huaca Malena stammt aus der Quechua-Sprache und bezieht sich auf ein heiliges Heiligtum. Die Textilien, die dort gefunden wurden, zeigen Muster und Designs, die die sozialen Rollen und rituellen Bedeutungen der Wari-Kultur widerspiegeln und noch heute in den Ausstellungen sichtbar sind.
Der Ort befindet sich in der Nähe der Stadt Asia und ist etwa anderthalb Stunden von Lima entfernt, was Besucher relativ einfach erreichen können. Vor Ort gibt es ein kleines Museum, das Artefakte und Informationen zur Geschichte der Stätte präsentiert und somit einen guten Einstiegspunkt für das Verständnis bietet.
Die Textilien an diesem Ort zeigen über 32 verschiedene Webtechniken, darunter Tapisserie, Brokat und Doppelgewebe, was sie zu wertvollen Beispielen alter Handwerkskunst macht. Diese außergewöhnliche Vielfalt an Techniken ist selten an einem einzelnen Ort zu finden und zeugt von großem Geschick der antiken Handwerker.
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