Distrikt Písac, Distrikt in Peru
Pisac ist ein Verwaltungsbezirk in Peru, der sich hoch in den Anden befindet und aus einer Kleinstadt mit kolonialen Gebäuden und einem lebendigen Markt besteht, umgeben von hohen Bergen. Der Ort wird von einem großen archäologischen Komplex aus der Inkazeit dominiert, der auf einem Berghang oberhalb der Stadt liegt und Tempel, Wohnbereiche, Treppen und ausgedehnte Ackerterrassen enthält.
Die Gegend um Pisac wurde seit der Antike besiedelt, und in der Inkazeit wurde Pisac zu einem wichtigen Verwaltungs-, Militär- und Landwirtschaftszentrum mit umfangreichen Terrassen und Bewässerungskanälen. Nach der spanischen Eroberung wurden die Inkaruinen teilweise zerstört, aber die Bevölkerung zog zu einer neuen Stadt am Fuße des Berges, wo koloniale und indigene Traditionen miteinander verflochten wurden.
Der Name Pisac stammt aus dem Quechua und bedeutet Rebhuhn, einen in der Region häufigen Vogel. Die Quechua-Sprache wird von vielen Einwohnern noch heute gesprochen und ist bei Festen und im alltäglichen Leben lebendig.
Pisac liegt etwa eine Stunde von Cusco entfernt und ist mit dem Bus, Sammel-Taxi oder organisiertem Transfer erreichbar. Der Ort ist kompakt und leicht zu Fuß zu erkunden, die archäologische Stätte kann mit einem lokalen Taxi oder zu Fuß durch Wanderwege besucht werden.
Eine lokale Legende besagt, dass eine Prinzessin namens Inquill in Stein verwandelt wurde, während sie ihren ertrinkenden Liebhaber im Fluss beobachtete, und diese Geschichte prägt die kulturelle Identität des Ortes bis heute. Der Berg selbst hat eine charakteristische Form, die der Silhouette eines Rebhuhns ähneln soll, was die historische Verbindung zwischen dem Namen des Ortes und der natürlichen Landschaft verstärkt.
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