Cocha Cashu Biological Station, Forschungsstation im Manu-Nationalpark, Peru
Die Cocha Cashu Biological Station ist eine Forschungsanlage am Ufer eines Altarmsees inmitten unberuehrten Regenwaldes im Manu-Nationalpark. Die Station liegt in einem abgelegenen Gebiet, das hauptsaechlich aus Wald besteht und von Wasser umgeben ist.
Deutsche Forscher gruendeten die Station 1969, um die Populationen schwarzer Kaimane zu untersuchen. Diese Anlagen entstanden vier Jahre vor der offiziellen Gruendung des Manu-Nationalparks.
Der Name verbindet das Quechua-Wort 'qucha' für See mit 'cashu', das sich auf die charakteristische Form des Gewässers bezieht. Besucher erleben diese Namensgebung als unmittelbare Verbindung zur Umgebung und zur lokalen Sprachweise.
Der Zugang erfolgt ausschliesslich per Boot oder Hubschrauber, was die Abgeschiedenheit des Ortes unterstreicht. Besucher sollten vorbereitet sein auf einfache Unterkunft unter Zelten und Selbstversorgung mit Wasser aus dem See.
Der Standort dient als wichtiges Forschungszentrum fuer die Dokumentation von Tausenden Pflanzenarten und Hunderten von Vogel- und Saeugetierarten in ihrem natuerlichen Lebensraum. Diese umfangreiche Sammlung von Beobachtungen und Daten macht ihn zu einem wertvollen Ort fuer das Verstaendnis der Regenwaldbiodiversitaet.
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