Grenze zwischen Brasilien und Bolivien, Internationale Grenze zwischen Bolivien und Brasilien, Südamerika
Die Grenze zwischen Bolivien und Brasilien verläuft über etwa 3.400 Kilometer durch unterschiedlichste Landschaften. Der Grenzverlauf durchzieht Amazonas-Regenwald, Sumpfgebiete und wird teilweise durch Flüsse wie den Madeira und Paraguay gebildet.
Die heutige Grenzlinie wurde durch den Vertrag von Petropólis im Jahr 1903 festgelegt, als Brasilien das Gebiet Acre erhielt. Im Austausch zahlte Brasilien Bolivien eine finanzielle Entschädigung für diese territoriale Umgestaltung.
Die Grenzgemeinden bewahren traditionelle Feste und lokale Märkte, auf denen bolivianische und brasilianische Einflüsse sichtbar vermischt sind. Menschen auf beiden Seiten teilen ähnliche Handwerkstechniken und Essensgewohnheiten, die in ihrem alltäglichen Leben weiterleben.
Reisende benötigen einen gültigen Pass an den Grenzübergängen, wobei die wichtigsten Kontrollpunkte bei Corumbá und Puerto Quijarro liegen. Je nach Jahreszeit können Bedingungen im Regenwald und in den Sumpfgebieten anspruchsvoll sein.
Das Gebiet ist reich an Flussystemen, die die natürlichen Grenzen bilden und für die lokale Bevölkerung wichtige Transportwege darstellen. Diese Wasserrouten ermöglichen den Handel und die Bewegung zwischen den Gemeinden auf beiden Seiten.
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