Yanacocha, Goldmine in der Region Cajamarca, Peru.
Yanacocha ist eine Bergbauanlage in der nördlichen Hochland-Region und liegt in Höhen zwischen 3.500 und 4.100 Metern. Das Gelände erstreckt sich über ein großes Gebiet und nutzt offene Tagebautechniken zur Goldgewinnung.
Der Bergbaubetrieb begann 1993 als Gemeinschaftsprojekt zwischen internationalen und lokalen Partnern. Seitdem ist die Anlage zum größten Goldproduzenten Perus geworden.
Der Name stammt aus dem Quechua, der Sprache der Anden-Bevölkerung, und bedeutet "schwarzer See". Die Bewohner der Region haben seit jeher eine starke Verbindung zu diesem Bergland und seinen Ressourcen.
Der Ort liegt in einem Berggebiet und ist bei kaltem, windigem Wetter erreichbar, besonders in den trockeneren Monaten. Besuchende sollten sich auf dünne Luft und kühle Temperaturen vorbereiten, wenn sie das Hochland aufsuchen.
Aus dem Weltall ist die Anlage in charakteristischen Rosa- und Türkistönen sichtbar, die ein großes Gebiet der Berglandschaft prägen. Diese Färbung stammt von Mineralien und Chemikalien, die bei der Goldverarbeitung entstehen und die Landschaft dauerhaft verändern.
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