Paita, Hafenstadt im Nordwesten Perus
Paita ist eine Hafenstadt an der Pazifikküste im Nordwesten Perus, etwa 1.089 Kilometer nordwestlich von Lima. Die Stadt beherbergt einen wichtigen Containerhafen, der das fünftgrößte Schifffahrtszentrum des Landes darstellt und internationalen Schiffsverkehr abwickelt.
Francisco Pizarro gründete San Francisco de Paita im Jahr 1532 als frühe spanische Siedlung an der Küste. Zwischen 1578 und 1588 diente die Stadt als Verwaltungssitz des nordwestlichen Kolonialgebietes.
Der Name Paita stammt aus einer vorkolumbianischen Sprache und erinnert an die alten Völker der Region. Die Menschen hier bewahren diese Verbindung durch lokale Traditionen und die Art, wie sie ihre Stadt nutzen.
Die Stadt ist leicht zugänglich über ihre Küstenlage und verfügt über grundlegende Dienste für Besucher. Wer die Hafenanlage besichtigen möchte, sollte vorher klären, welche Bereiche für Touristen offen sind.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Paita zu einem wichtigen Anlaufplatz für Walfangschiffe aus Amerika. 1833 allein liefen etwa 64 Schiffe aus den Vereinigten Staaten den Hafen an, was zeigt, wie zentral die Stadt für diese Industrie war.
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