Colombia–Ecuador border, Internationale Grenze zwischen den Provinzen Nariño und Carchi, Südamerika
Diese internationale Grenze verläuft über 586 Kilometer zwischen Kolumbien und Ecuador, vom Güepí-Fluss im Amazonasgebiet bis zum Mataje-Fluss am Pazifik. Sie trennt die kolumbianische Provinz Nariño von der ecuadorianischen Provinz Carchi und durchquert dabei Regenwald, Hochland und Küstenregionen mit unterschiedlichen Klimazonen und Landschaften.
Der Vertrag von Muñoz-Suárez Vernaza legte 1916 den endgültigen Grenzverlauf zwischen den beiden Ländern fest, nachdem Großkolumbien auseinandergefallen war. Der Liévano-Lucio-Vertrag von 1975 erweiterte die Vereinbarung um maritime Gewässer bis 200 Seemeilen in den Pazifik hinaus.
Die Internationale Brücke Rumichaca verbindet die Städte Ipiales und Tulcán als wichtigster Übergang für Handel und Reisende.
Drei offizielle Grenzübergänge verbinden beide Länder: die Rumichaca-Brücke bei Ipiales für den Hauptverkehr, San Miguel im Regenwald und San Lorenzo an der Küste. Reisende sollten Ausweisdokumente bereithalten und sich vor Ort über Wartezeiten informieren, da das Verkehrsaufkommen je nach Tageszeit schwankt.
Der östliche Abschnitt der Grenze verläuft durch nahezu unbewohnten Amazonas-Regenwald, wo nur wenige Einheimische und Forscher die entlegene Grenzregion durchqueren. Im Gegensatz dazu passieren täglich Tausende Menschen die Rumichaca-Brücke im Hochland, was sie zu einem der verkehrsreichsten Grenzübergänge des Kontinents macht.
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