Grenze zwischen Brasilien und Paraguay, Internationale Landgrenze zwischen Foz do Iguaçu und Corumbá, Brasilien.
Die Brasilien-Paraguay-Grenze erstreckt sich über 1.366 Kilometer durch unterschiedliche Landschaften, von dicht besiedelten Städten bis zu Feuchtgebieten entlang des Paraná-Flusssystems. Der Verlauf folgt hauptsächlich Flüssen, besonders im Bereich des Paraná und seiner Nebenflüsse, die die natürliche Grenzlinie bilden.
Nach dem Paraguayischen Krieg wurde 1872 ein Friedensvertrag unterzeichnet, der die heutige Grenzlinie bestätigte und die von portugiesischen und brasilianischen Siedlern gehaltenen Territorien anerkannte. Diese Vereinbarung prägte die heutige Aufteilung der Region zwischen den beiden Ländern.
Die Grenzregion ist geprägt von täglichen Begegnungen zwischen brasilianischen und paraguayischen Menschen, die sich in den Märkten und Straßen von Ciudad del Este und Foz do Iguaçu treffen. Man sieht hier das Nebeneinander verschiedener Sprachen, Waren und Lebensarten, die das Leben in dieser Grenzzone prägen.
Die meisten Überquerungen erfolgen über bekannte Grenzübergänge wie die Freundschaftsbrücke bei Foz do Iguaçu, wo Reisende aus vielen Ländern ohne Visum einreisen können. Es ist ratsam, die Öffnungszeiten der jeweiligen Grenzstelle zu prüfen und wichtige Dokumente wie Reisepass bereit zu halten.
Die Itaipu-Staumauer liegt direkt an der Grenze und ist eines der größten Wasserkraftwerke der Welt, das Strom für beide Länder erzeugt. Diese gemeinsame Anlage zeigt, wie enge wirtschaftliche Bindungen zwischen Brasilien und Paraguay praktisch umgesetzt werden.
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