Voi, Transitstadt im Bezirk Taita-Taveta, Kenia
Voi liegt am westlichen Rand der Taru-Wüste auf 580 Metern Höhe und befindet sich in der Nähe des Tsavo-East-Nationalparks. Die Stadt erstreckt sich in einer trockenen Landschaft mit fernen Hügeln und dient als Tor zu einem großen Schutzgebiet.
Die Stadt entstand mit dem Bau der Uganda-Eisenbahn in den späten 1800er Jahren und erlebte danach starkes Wachstum. Sie erhielt 1932 den offiziellen Status einer Gemeinde und wurde damit verwaltungstechnisch anerkannt.
Der lokale Markt verbindet Menschen aus den umliegenden Hügelregionen, die Feldfrüchte und Fleisch zum Verkauf anbieten. Besucher sehen hier die wichtigste Handelsroute der Region in Aktion.
Die Stadt wird von zwei Bahnhöfen bedient: einer an der historischen Kenya-Uganda-Linie und einer an der modernen Standardspurbahn Mombasa-Nairobi. Besucher erreichen den Ort leicht mit dem Zug von beiden Richtungen.
Der Name stammt von Häuptling Kivoi, einem Sklavenhändler des 17. Jahrhunderts, der in der Nähe des Voi-Flusses eine Siedlung gründete. Obwohl die Stadt lange wuchs, erinnert der Name an diese wenig bekannte historische Figur.
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