Westneuguinea, Geografische Region im östlichen malaiischen Archipel, Indonesien
Westliches Neuguinea bildet die westliche Hälfte der Insel Neuguinea und erstreckt sich über ein zerklüftetes Hochland mit dem Jaya-Gipfel auf einer Höhe von 4.884 Metern (16.024 Fuß) und ausgedehnte Küstentiefländer mit dichtem Regenwald. Flüsse durchziehen die Ebenen bis zu Küstensümpfen und Mangrovenzonen am Pazifik.
Das Gebiet gehörte zu Niederländisch-Indien und wechselte 1962 nach Verhandlungen unter Aufsicht der Vereinten Nationen in indonesische Verwaltung. Ein Referendum fand 1969 statt und formalisierte die Integration in die Republik.
Mehr als siebenhundert Sprachen werden in den Tälern und Küstendörfern gesprochen, und Gemeinschaften wie die Dani und Asmat bewahren überlieferte Kunstformen und zeremonielle Traditionen. Holzschnitzerei, gewebte Fasern und Federschmuck zeigen die handwerklichen Fähigkeiten der Bevölkerung.
Die Verwaltung gliedert sich in sechs Provinzen: Zentralpapua, Hochlandpapua, Südpapua, Südwestpapua, Papua und Westpapua. Reisen erfordern Flugverbindungen zwischen größeren Siedlungen, und Überlandstrecken sind teils nur über Schotterstraßen oder Pfade erreichbar.
In den zentralen Hochländern befindet sich ein Bergwerk bei Tembagapura mit einer der größten Kupferreserven weltweit. Weiter östlich liegen auch bedeutende Goldvorkommen in den gleichen Gesteinsformationen verborgen.
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