Mauna Kea, Ruhender Vulkan auf Big Island, Vereinigte Staaten
Mauna Kea erhebt sich 4207 Meter über dem Meer und bildet einen ausgedehnten Schildvulkan mit zahlreichen Aschekegeln und Gletscherresten auf der größten hawaiianischen Insel. Seine Basis ruht am Meeresboden in etwa 6000 Metern Tiefe, was ihn vom Fundament bis zur Spitze zum höchsten Berg der Erde macht.
Die vulkanische Tätigkeit endete vor etwa 4000 bis 6000 Jahren und hinterließ eine Landschaft aus erstarrten Lavaströmen und dunklen Aschehügeln. Später begannen Astronomen in den 1960er Jahren, die trockene Höhenluft für optische Teleskope zu nutzen.
Einheimische halten den Gipfelbereich für heilig und betrachten ihn als Verbindung zwischen der sichtbaren Welt und dem Reich der Vorfahren. Besucher begegnen dieser spirituellen Bedeutung durch Hinweisschilder und durch die respektvolle Haltung der Menschen, die an zeremoniellen Stellen stehen oder beten.
Der Weg zum Gipfel erfordert ein geländegängiges Fahrzeug und einen Zwischenstopp am Besucherzentrum auf mittlerer Höhe, um sich an die dünne Luft zu gewöhnen. Warme Kleidung ist unerlässlich, da die Temperatur oben häufig unter den Gefrierpunkt fällt, selbst wenn es unten warm ist.
Trotz seiner tropischen Lage tragen die oberen Hänge während der Wintermonate eine dünne Schneeschicht, die zeitweise auch Skifahren ermöglicht. Die Luftfeuchtigkeit am Gipfel liegt oft unter 10 Prozent, was die Sicht und die Beobachtungsbedingungen verbessert.
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