Flores, Koloniale Inselstadt in Petén, Guatemala
Flores liegt auf einer kleinen Insel im See Petén Itzá und ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden; bunte Gebäude säumen enge Kopfsteinpflasterstraßen. Die Stadt erstreckt sich über diese begrenzte Fläche mit dichter, verzweigter Bebauung entlang der Wasserkante.
Die Siedlung hieß ursprünglich Noh Peten und war die Hauptstadt des Itza-Maya-Königreichs bis die spanischen Eroberer sie 1697 einnahmen. Dieses Ereignis markierte das Ende der Maya-Unabhängigkeit in dieser Region.
In den Straßen von Flores zeigen sich während traditioneller Feste lokale Musiker mit Marimbas, während Verkäufer regionale Gerichte und handgefertigte Textilien anbieten. Der Ort bewahrt diese Bräuche bis heute und bietet Besuchern Einblick in lokale Traditionen.
Besucher nutzen den Ort als Ausgangspunkt zur Erkundung der Maya-Ruinen von Tikal mit regelmäßigen Shuttle-Services vom zentralen Platz zu archäologischen Stätten. Die Lage macht es einfach, Tagesausflüge zu planen und mehrere Orte in der Umgebung zu besuchen.
Der See Petén Itzá umgibt das gesamte Stadtzentrum mit natürlichen Grenzen, die das ursprüngliche Straßenlayout aus dem 17. Jahrhundert erhalten haben. Diesen natürlichen Schutz findet man bei wenigen anderen Siedlungen in Mesoamerika.
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