Lituya Bay, Fjord im Südosten Alaskas, Vereinigte Staaten.
Lituya Bay ist eine Bucht in südöstlichen Alaska mit steilen Felswänden, zwei Gletschern und einer Insel in ihrer Mitte. Das Gewässer erstreckt sich tief ins Landesinnere und wird von imposanten Bergformationen umgeben.
Der französische Forscher Jean-François de Lapérouse erkundete die Bucht 1786 und verlor dabei Besatzungsmitglieder in den starken Gezeitenströmungen. Dieses Ereignis machte die Bucht als gefährlicher Ort in geografischen Aufzeichnungen bekannt.
Der Name Lituya stammt aus der Tlingit-Sprache und bedeutet 'der See innerhalb der Landzunge', was das Verständnis der Ureinwohner für diese natürliche Bildung widerspiegelt.
Der Zugang zur Bucht erfolgt nur mit Boot oder Wasserflugzeug, wobei die Navigation wegen starker Gezeitenströmungen erhöhte Aufmerksamkeit verlangt. Besucher sollten sich auf wechselhafte Wetterbedingungen und begrenzte Infrastruktur einstellen.
Ein Erdbeben 1958 verursachte eine Flutwelle von enormer Höhe, die Waldgebiete um die Bucht verwüstete. Dieses Ereignis bleibt eines der extremsten in der modernen Naturgeschichte des Ortes.
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