Cucunubá, Kolumbianische Gemeinde der Abteilung von Cundinamarca
Cucunubá ist ein kleiner Ort in der Cundinamarca-Region Kolumbiens, etwa 90 Kilometer nördlich von Bogotá gelegen. Die Stadt hat gepflasterte Straßen mit kolonialzeitlichen Steinhäusern mit Holzdetails, umgeben von grünen Hügeln und Bergen in etwa 2.600 Metern Höhe.
Das Gebiet war vor der europäischen Ankunft Heimat der indigenen Muisca-Bevölkerung und wurde 1778 offiziell zur Gemeinde erklärt. Die Stadt wurde an der Stelle zweier früher Siedlungen gegründet und zeigt seitdem eine starke Verbindung zu ihrer kolonialen und indigenen Vergangenheit.
Cucunubá trägt einen Namen aus der Sprache der Muisca, des indigenen Volkes, das die Region lange Zeit bewohnte. Die Handwerkskunst der Stadt ist besonders lebendig: Kunsthandwerker weben Wolle mit traditionellen Methoden zu Decken, Hüten und Schals, und dieses Handwerk wird von Generation zu Generation weitergegeben.
Die Stadt liegt etwa zwei Stunden Autofahrt von Bogotá entfernt und ist über gut ausgebaute Straßen zu erreichen. Die beste Zeit zum Erkunden sind die trockeneren Monate, und flache Wanderwege führen zu Aussichtspunkten in den umgebenden Hügeln.
Der Name des Ortes bedeutet in der Muisca-Sprache 'ähnliches Gesicht' und verweist auf die symbolische Verbindung zwischen zwei ursprünglichen Siedlungen. Das Laguna de Cucunubá in der Nähe war ein wichtiger Ort für indigene Rituale und ist heute umgeben von Bergen, die atemberaubende Ausblicke auf das gesamte Tal bieten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.