Hispaniola, Karibische Insel zwischen Kuba und Puerto Rico.
Hispaniola ist eine karibische Insel zwischen Kuba und Puerto Rico, die zwei getrennte Nationen beherbergt: Haiti im Westen und die Dominikanische Republik im Osten. Gebirgsketten durchziehen das Zentrum, während tropische Wälder und Küstenebenen die abwechslungsreiche Landschaft vervollständigen.
Christoph Kolumbus errichtete während seiner ersten Reise La Navidad, die erste europäische Siedlung auf amerikanischem Boden, an dieser Küste. Afrikanische, europäische und einheimische Völker prägten in den folgenden Jahrhunderten die Geschichte der beiden daraus entstandenen Nationen.
Straßenmärkte in beiden Ländern bieten tropische Früchte, handgemachte Kunstwerke und lokale Speisen, während Musikstile wie Merengue und Kompa durch Nachbarschaften klingen. Dorfgemeinschaften versammeln sich oft für religiöse Feste und Tanzveranstaltungen, die afrikanische, europäische und indigene Traditionen vereinen und einen lebendigen Ausdruck der gemeinsamen Kultur schaffen.
Internationale Flughäfen in Santo Domingo und Port-au-Prince verbinden beide Nationen mit großen Städten in Nord- und Südamerika sowie Europa. Reisen zwischen den beiden Ländern erfordern Grenzkontrollen und unterschiedliche Währungen, wobei lokale Busse und Sammeltaxis an beiden Seiten der Grenze häufig verkehren.
Pico Duarte erhebt sich auf über 3000 Meter (etwa 10000 Fuß) und ist damit der höchste Gipfel aller karibischen Inseln. Wanderer erreichen den Gipfel oft nach mehrtägigen Trekkingtouren durch Kiefernwälder und Berglandschaften, die in dieser tropischen Region überraschend kühl sind.
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