Santiago de los Caballeros, Regionale Hauptstadt im Cibao-Tal, Dominikanische Republik
Santiago de los Caballeros ist eine regionale Hauptstadt im Cibao-Tal in der nördlichen Dominikanischen Republik, die sich entlang des Flusses Yaque del Norte erstreckt. Die Stadt liegt auf 175 Metern Höhe, umgeben von Bergen und fruchtbaren Tiefländern, die Tabak und Kaffee hervorbringen.
Die Siedlung wurde 1495 von Christoph Kolumbus gegründet und nach einem Erdbeben im Jahr 1562 an den heutigen Standort am Bach Nibaje verlegt. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt zum Zentrum des Unabhängigkeitskampfes gegen Spanien, was zur Errichtung des Monuments zu Ehren der Restaurationshelden führte.
Der Name leitet sich von den dreißig Rittern des Santiago-Ordens ab, die sich hier im frühen 16. Jahrhundert niederließen. Centro León zeigt regionale Kunstwerke und traditionelle Handwerksformen, die Besucher heute noch in Werkstätten und Galerien der Stadt entdecken können.
Die Stadt verbindet Santo Domingo mit Monte Cristi über Hauptstraßen und verfügt über einen internationalen Flughafen mit Inlands- und Karibikflügen. Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, während Taxis und Motorradtaxis für weitere Strecken zur Verfügung stehen.
Das Monument zu Ehren der Restaurationshelden thront auf einem Hügel und ist nachts beleuchtet, sodass es von fast jedem Punkt der Stadt aus sichtbar wird. Die Region erzeugt etwa 70 Prozent des dominikanischen Zigarrenexports, was in kleinen Manufakturen überall im Stadtgebiet spürbar ist.
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