Donau, Fluss in Mittel- und Osteuropa.
Die Donau ist ein großer Fluss, der durch zehn Länder fließt und sich über 2.857 Kilometer von seinem Quellgebiet im Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer erstreckt. Am Ende teilt sich der Fluss in drei Hauptarme, die ein weitläufiges Deltasystem bilden, das verschiedene Lebensräume umfasst.
Der Fluss bildete vom ersten Jahrhundert an die nördliche Grenze des Römischen Reiches und bestimmte so die Entwicklung der Regionen an seinen Ufern. Diese militärische Bedeutung führte zur Gründung zahlreicher Siedlungen, die später zu wichtigen Städten wurden.
An den Ufern des Flusses treffen sich heute verschiedene Traditionen, wenn Fischer ihre Netze auswerfen, Weinbauern Trauben an steilen Hängen ernten und Gemeinden ihre alten Feste feiern. Besucher bemerken, wie sich die Sprachen und Küchen von Land zu Land ändern, während der Fluss selbst die einzige Konstante bleibt.
Die drei Hauptarme des Deltas sind Chilia, Sulina und Sfantu Gheorghe, wobei Sulina die Hauptschifffahrtsroute darstellt. Der Zugang zu bestimmten Abschnitten erfolgt am besten per Boot, da viele Uferbereiche nur vom Wasser aus erreichbar sind.
Das Einzugsgebiet des Flusses umfasst 19 Länder und macht ihn zum internationalsten Flusssystem der Welt mit einer bemerkenswerten Vielfalt an Lebensräumen. In manchen Abschnitten wechseln die Ufer so oft die Staatsgrenze, dass Dörfer auf beiden Seiten unterschiedlichen Ländern gehören.
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