Kanton Appenzell Ausserrhoden, Schweizer Kanton in der Nordostschweiz.
Appenzell Ausserrhoden ist ein Kanton im Nordosten der Schweiz, zwischen dem Bodensee und dem Alpstein gelegen. Die Landschaft besteht aus sanften Hügeln, Wäldern und Tälern, die von Bauernhöfen und kleinen Dörfern geprägt sind.
Die Teilung der alten Landschaft Appenzell erfolgte 1597 nach langem religiösem Streit, wobei dieser Teil die Reformation annahm. Im 19. Jahrhundert lösten sich die Gemeinden vom traditionellen Einfluss Sankt Gallens und entwickelten eine eigene Verwaltung.
Dieser Kanton im Nordosten des Landes führt seinen Namen auf den Abt von Sankt Gallen zurück, dessen Besitztum sich einst über diese Gegend erstreckte. Heute bewahren die Dörfer und Gemeinden ihre Eigenarten durch kleine Feste und lokale Bräuche, die oft mit der Landwirtschaft und dem Handwerk verbunden sind.
Das Gebiet lässt sich gut über Herisau oder Teufen erschließen, und mehrere Wanderwege verbinden die verschiedenen Gemeinden miteinander. Die Hügel bieten einfache Routen für Spaziergänge, während höhere Lagen etwas mehr Kondition erfordern.
Bis vor wenigen Jahrzehnten trafen sich die Bürger jedes Jahr im Freien zur Landsgemeinde, um über kantonale Angelegenheiten abzustimmen. Diese Form der direkten Demokratie wurde erst 1997 durch die Urnenabstimmung ersetzt.
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