Cuandixia, Bergdorf aus der Ming-Dynastie im Bezirk Mentougou, Peking, China.
Cuandixia ist ein Bergdorf aus der Ming-Dynastie mit etwa 500 Innenhöfen, die aus Naturstein und Holz gebaut sind. Die Gassen führen steil bergauf und sind mit Steinplatten gepflastert, wodurch ein dichtes Labyrinth aus zusammenhängenden Wohnräumen entstehen.
Das Dorf wurde in der Ming-Dynastie von Siedlern aus der Provinz Shanxi gegründet und entwickelte sich während der Qing-Dynastie zu einem wichtigen Handelsposten. Kohle, Fell und Getreide waren die Hauptwaren, die durch diesen Ort transportiert wurden.
Die Bewohner des Dorfes tragen fast alle den Familiennamen Han und bewahren Traditionen, die über Generationen in ihren Innenhöfen weitergegeben wurden. Diese Familiengeschichte prägt das alltägliche Leben und die Struktur der Gemeinschaft bis heute.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Straßen steil und rutschig sind, besonders nach Regen. Die beste Zeit zum Besuch ist tagsüber, wenn die Wege gut sichtbar und sicher zu begehen sind.
Der Name des Dorfes enthält das Zeichen für Kochherd, das bei der Schriftreform von 1958 nicht vereinfacht wurde. Dieses Zeichen macht den Namen besonders und dokumentiert einen seltenen Fall in der modernen chinesischen Sprachentwicklung.
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