Hochland von Tibet, Hochland in Zentralasien, China
Das Tibetische Hochland ist ein ausgedehntes erhöhtes Gebiet in Zentralasien, das sich zwischen Gebirgsketten hindurch über weite Teile Chinas erstreckt. Die Landschaft zeigt sich größtenteils als weite Grasfläche mit wenigen Bäumen, durchzogen von Tälern und umgeben von schneebedeckten Gipfeln.
Die Erhebung dieses Gebietes begann vor Jahrmillionen durch Bewegungen der Erdkruste und setzte sich über lange Zeiträume fort. Mit der Zeit entstand so eine der höchstgelegenen bewohnten Regionen der Erde.
Bis heute leben hier Hirten mit ihren Herden aus Yaks und Schafen, die an das raue Klima und die dünne Luft gewöhnt sind. Die Familien ziehen nach jahrhundertealter Tradition zwischen den Weidegründen hin und her, wobei sie in niedrigen Zelten aus Filz oder Stoff wohnen.
Die Bedingungen hier erfordern Zeit zur Anpassung an die große Höhe und das kalte Wetter, daher sollte man sich langsam bewegen und warm anziehen. Frost kann auch während der wärmeren Monate auftreten, während der Niederschlag gering bleibt und meist als Hagel fällt.
Mehrere der größten Flüsse Asiens beginnen hier oben in den Bergen und fließen dann in verschiedene Richtungen zu weit entfernten Meeren. Diese Quellgebiete versorgen Milliarden von Menschen in den Tiefländern mit Wasser.
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