Wilhelmsburg, Stadtbezirk auf Elbeinseln in Hamburg, Deutschland.
Wilhelmsburg ist ein Wohnviertel auf Elbinseln in Hamburg, Deutschland. Die Fläche erstreckt sich zwischen dem nördlichen und südlichen Arm des Flusses und wird durch Straßen, Brücken und Wasserläufe zusammengehalten.
Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg verband im 17. Jahrhundert drei Flussinseln durch Dämme und legte damit den Grundstein für die Besiedlung. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs das Gebiet und wurde nach mehreren Anpassungen Teil der Hansestadt.
Das Gelände liegt im Elbstrom zwischen Nord und Süd und schafft einen besonderen Raum, der vom Wasser geprägt ist. Hier leben Menschen aus mehr als 100 Herkunftsländern zusammen und die Wohnblöcke und Straßenzüge spiegeln diese Vielfalt in Geschäften, Treffpunkten und Alltagsszenen wider.
Das Viertel erreicht man von der Hamburger Innenstadt aus über Brücken, die den Fluss überqueren. Wohngebiete, Schulen und Parks liegen über das gesamte Gelände verteilt und sind durch öffentliche Wege miteinander verbunden.
Der gesamte Bereich liegt etwa zwei Meter unter dem Meeresspiegel und benötigt daher Deiche und Pumpen, um trockenes Land zu erhalten. Dieses System ist im Alltag meist unsichtbar, aber es hält das Wasser ab und schützt Häuser sowie Straßen vor Überflutung.
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