Mecklenburg, Historische Region in Norddeutschland
Mecklenburg ist eine historische Region im Norden Deutschlands, die sich von der Lübecker Bucht bis zur baltischen Küstenebene erstreckt. Das Gebiet umfasst zahlreiche Seen, Wälder und Teiche, die sich über weite Flächen verteilen.
Die Region entwickelte sich aus slawischen Siedlungen, die im 7. Jahrhundert entstanden, als Obodriten das Gebiet bewohnten. Die deutsche Herrschaft setzte ab 1160 ein und veränderte die politische Struktur grundlegend.
Der Name geht auf die altsächsische Bezeichnung für eine große Befestigung zurück, die einst zwischen Schwerin und Wismar lag. Niederdeutsch wird in Teilen des Gebiets noch gesprochen und erinnert an die sprachliche Vergangenheit der Region.
Die großen Städte Rostock, Schwerin und Wismar sind durch Zugverbindungen und Busse miteinander verbunden. Ausflüge durch das Gebiet lassen sich gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln planen, die regelmäßig durch das gesamte Territorium fahren.
Der ursprüngliche Burgplatz zwischen den beiden Städten ist heute nicht mehr sichtbar und liegt unter Feldern. Archäologen haben jedoch Reste der Anlage durch Grabungen dokumentiert und einige Fundstücke in nahen Museen ausgestellt.
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