Landkreis Osterode am Harz, ehemaliger Landkreis in Niedersachsen
Osterode ist eine kleine Stadt an der Kante des Harzes mit engem Stadtgrundriss und alten Häusern aus Stein und Fachwerk. Die Stadt wird umgeben von Seen, Hügeln und Wäldern, und das Stadtbild wird geprägt durch schmale Straßen, in denen man Handwerksläden, Cafés und verschiedene kleine Geschäfte findet.
Die Stadt entstand wahrscheinlich im 10. Jahrhundert um eine kleine Kapelle herum, wurde aber 1152 in Kämpfen zwischen Welfen und Askaniern zerstört und danach an einer neuen Stelle rund um die St.-Aegidien-Kirche wieder aufgebaut. Im Laufe des 13. Jahrhunderts erhielt sie eigene Stadtrechte, baute Stadtmauern und wurde ein wichtiger Handelsplatz an alten Karawanenrouten.
Der Name Osterode bezieht sich auf die Lage am Fluss Ose und die Rodungsgebiete in der Region. Die Stadt zeigt heute noch überall die Spuren ihrer Handelsvergangenheit: alte Fachwerkhäuser mit verzierten Fenstern prägen das Stadtbild, und die engen Gassen laden dazu ein, diese Geschichte zu entdecken.
Osterode ist mit dem Auto leicht zu erreichen, und es gibt Parkplätze in der Stadt sowie Bushaltestellen und Bahnverbindungen zu größeren Orten. Der Ort ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen, da mehrere Wanderrouten wie der Harzer-Hexen-Stieg direkt von hier beginnen oder durchführen.
Die Stadt hat mehrere metallische Statuen von sprechenden Menschen auf ihren Plätzen stehen, wie die Figuren auf dem Kornmarkt und am alten Rathaus, die Momente aus dem Alltag darstellen. Diese Kunstwerke zeigen die Gesprächigkeit und Lebendigkeit der Bürger und sind beliebte Orte, um sie bei der Stadterkundung zu entdecken.
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