Bad Schandau, Kurort in der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge, Deutschland
Bad Schandau ist ein Kurort an der Elbe in der Sächsischen Schweiz, eingebettet zwischen steilen Sandsteinwänden und durchzogen vom Kirnitzschtal. Die Stadt verteilt sich über verschiedene Höhenlagen und verbindet Flussufer mit angrenzenden Plateaus.
Die Siedlung wird erstmals 1445 erwähnt und erhielt 1467 Stadtrechte, da sie eine wichtige Position für den Handel auf der Elbe darstellte. Den Status als Kurort erlangte sie erst im 20. Jahrhundert.
Das Stadtbild wird durch traditionelle Fachwerkbauten geprägt, die sich in den Flussniederungen entlangziehen und ein Gefühl für die lokale Bauweise vermitteln. Diese Häuser bilden den Hintergrund für das alltägliche Leben in den Gassen und an den Ufern.
Der Bahnhof verbindet die Stadt durch regelmäßige Züge mit Dresden und Prag, was Ankunft und Erkundung vereinfacht. Fähren überqueren die Elbe und bieten eine Alternative zu Brücken sowie Zugang zu entfernteren Bereichen.
Eine Standseilbahn aus dem Jahr 1904 fährt elektrisch hinauf zum Ostrau-Dorf auf einem Plateau oberhalb des Stadtkerns. Diese historische Bahn ist bemerkenswert, weil sie eine steile Verbindung schuf, lange bevor Straßen diesen Zugang ermöglichten.
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