Starnberger See, Ramsar-Schutzgebiet in Bayern, Deutschland.
Der Starnberger See ist ein Gewässer im bayerischen Alpenvorland, das sich etwa 25 Kilometer südwestlich von München erstreckt und zu den größten Seen in der Region zählt. Seine längste Ausdehnung erreicht ungefähr 20 Kilometer von Nord nach Süd, während die maximale Tiefe in den zentralen Bereichen bei über 120 Metern liegt.
Das Gewässer bildete sich nach der letzten Eiszeit durch den Rückzug der Gletscher, die tiefe Becken im Alpenvorland hinterließen. Im Jahr 1886 ertrank König Ludwig II. unter ungeklärten Umständen nahe dem Ufer bei Berg, ein Ereignis das bis heute Spekulationen und Legenden hervorruft.
Die Anwohner nennen das Gewässer oft noch Würmsee, ein alter Name der auf den abfließenden Fluss zurückgeht und in der Region bis heute verwendet wird. An den Ufern liegen mehrere Anlegestellen die von Einheimischen und Besuchern gleichermaßen genutzt werden, besonders an warmen Tagen wenn Segeljollen und Ruderboote über das Wasser ziehen.
Mehrere Ortschaften entlang der Ufer bieten Zugänge zum Wasser und Anlegestellen für Schiffe, die regelmäßig zwischen den verschiedenen Orten verkehren. Die beste Zeit für einen Besuch sind die Monate von Frühjahr bis Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Natur am Ufer in voller Blüte steht.
Die Steinbach mündet von Süden her in den See und bringt klares Gebirgswasser mit, während die Würm als einziger natürlicher Abfluss im Norden das überschüssige Wasser Richtung Amper ableitet. Diese hydrologische Konstellation sorgt für einen stetigen Austausch und erhält die Wasserqualität über die Jahrzehnte hinweg.
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