Zossen, Stadtgemeinde im Landkreis Teltow-Fläming, Deutschland.
Zossen ist eine Gemeinde in Brandenburg mit einer Fläche von etwa 180 Quadratkilometern und einer gemischten Landschaft aus Ackerland im Norden und Wäldern im Süden. Das Territorium wird durch mehrere Ortsteile geprägt, wobei Wünsdorf als größter Stadtteil die Region mit seiner Geschichte prägt.
Die Gegend erhielt 1910 militärische Bedeutung, als ein Truppenübungsplatz und eine Kaserne der Kaiserlich Deutschen Armee in Wünsdorf errichtet wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich die Nutzung grundlegend, als sowjetische Streitkräfte das Gebiet für Jahrzehnte kontrollierten.
Der Name Zossen kommt aus dem Obersorbischen und bedeutet "Kiefernwald", was die slawischen Wurzeln der frühen Besiedlung widerspiegelt. Diese Namensgebung erzählt von der langen Verbindung des Ortes zu den Menschen, die hier lange vor der deutschen Zeit lebten.
Der Ort liegt etwa 30 Kilometer südlich von Berlin und ist über die Bundesstraße 96 sowie die Eisenbahnlinie Berlin-Dresden erreichbar. Der gute Bahnanschluss ermöglicht einfache Tagesausflüge von der Hauptstadt, während die Landschaft ringsum zu Wanderungen und Erkundungen einlädt.
In Wünsdorf befindet sich ein faszinierendes sowjetisches Militärgelände, das nach 1994 verlassen wurde und heute ein seltenes Zeugnis der Nachkriegsgeschichte darstellt. Die Ruinen dieser sowjetischen Siedlung zeigen die Spuren einer verschwundenen Welt und ziehen Geschichtsinteressierte und Fotografen an.
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