Zur Rippe, Gasthaus in der Poststrasse im Nikolaiviertel, Deutschland.
Zur Rippe ist ein historisches Gebäude an der Ecke Poststrasse und Mühlendamm im Nikolaiviertel, das sich durch eine große Knochenmontage an seiner Fassade auszeichnet. Das Haus wirkt mit seiner Architektur und dem charakteristischen Knochenschmuck wie ein Überbleibsel aus einer früheren Zeit.
Das Haus entstand aus einem Vorhaben eines Schneidermeisters, der um 1665 das Grundstück erwarb und damit begann, sein Einkommen durch Bierbrauerei zu ergänzen. Diese handwerkliche Tätigkeit prägte das Gebäude über Generationen hinweg.
Das Restaurant war für seine traditionelle Berliner Hausmannskost bekannt und trug zur lokalen Esskultur des Nikolaiviertel bei. Die Gäste kamen hierher, um Gerichte zu genießen, die in vielen Berliner Familien üblich waren.
Das Gebäude liegt an Poststrasse 17 im zentral gelegenen Nikolaiviertel und ist über mehrere öffentliche Verkehrsmittel erreichbar. Besucher können die Umgebung zu Fuß erkunden und finden in der Nähe andere historische Sehenswürdigkeiten.
Das auffällige Knochenskelett an der Fassade war historisch nicht eindeutig identifiziert, und lokale Legenden verbanden es mit mythischen Geschichten. Über Generationen hinweg haben Passanten das Gebäude wegen dieser rätselhaften Dekoration bemerkt und über ihre Herkunft spekuliert.
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