Überlingen, Kurstadt und Weinregion am Bodensee, Deutschland
Überlingen liegt am Nordufer des Bodensees auf 403 Meter Höhe und vereint mittelalterliche Bauten mit einer Uferpromenade. Die Bebauung erstreckt sich von der Altstadt bis zu den Stränden, während Fachwerkhäuser und Steinfassaden die engen Gassen des historischen Zentrums prägen.
Die Stadt erhielt 1268 den Status einer freien Reichsstadt, was wirtschaftliches Wachstum durch Weinhandel und Fernstraßen begünstigte. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zum Kurort, nachdem Mineralquellen entdeckt wurden, die Besucher aus ganz Europa anzogen.
Der Münsterplatz verbindet die Altstadt mit dem Ufer und wird häufig für öffentliche Veranstaltungen genutzt, die Einheimische und Gäste zusammenbringen. An der Seepromenade treffen sich Bewohner zum Spaziergang, während die Weinberge am Stadtrand Besucher zu den Rebhängen führen, die seit Jahrhunderten gepflegt werden.
Die Mineralquellen und Wellnesseinrichtungen bieten ganzjährig Wasseranwendungen, wobei man vom Ortskern direkt zu den Seestränden gelangt. Wege entlang des Ufers ermöglichen entspannte Spaziergänge, während die Altstadt sich am besten zu Fuß erkunden lässt.
Unter der Altstadt befinden sich in Sandsteinfelsen gehauene Keller, die früher zur Weinlagerung dienten und heute für kulturelle Ausstellungen genutzt werden. Diese unterirdischen Räume halten das ganze Jahr über eine konstante Temperatur, was sie für Besucher zu einem kühlen Rückzugsort im Sommer macht.
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