Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich, Stillgelegtes Kernkraftwerk in Mülheim-Kärlich, Deutschland
Das Mülheim-Kärlich Kernkraftwerk ist eine stillgelegte Anlage in Rheinland-Pfalz nahe dem Fluss Rhein. Die Ruine besteht aus dem ehemaligen Reaktorgebäude und verschiedenen Nebenbauten, die heute schrittweise abgerissen werden.
Das Kernkraftwerk nahm 1986 seinen Betrieb auf, musste aber schon 1988 wegen Bedenken über Erdbeben in der Region stillgelegt werden. Diese kurze Betriebszeit machte es zu einer der kürzesten Operationen im deutschen Kernenergiesektor.
Die Anlage steht für die deutsche Energiewende, da sich das Land nach dem Fukushima-Vorfall zum Ausstieg aus der Kernenergie verpflichtete.
Das Gelände ist nicht öffentlich zugänglich, da aktive Abbruch- und Sanierungsarbeiten andauern. Besucher können die Entwicklung des Rückbaus von außen verfolgen oder sich über die Fortschritte des Projekts informieren.
Die 162 Meter hohe Kühlturmruine wurde mit Robotertechnik und speziellen mechanischen Werkzeugen wie Hydraulikhämmern und Scherenwerkzeugen abgerissen. Dieses innovative Verfahren ermöglichte eine präzise Kontrolle des Abrisses in unmittelbarer Nähe zum Fluss.
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