Rüdesheim am Rhein, Weinbaubezirk in der Rheingau-Region, Deutschland.
Rüdesheim am Rhein liegt am rechten Rheinufer unterhalb bewaldeter Hänge und ist eine Kleinstadt mit engen Gassen und Gebäuden aus vergangenen Jahrhunderten. Die Weinberge steigen direkt hinter der Altstadt an und ziehen sich über sanfte Hügel bis zum Waldrand hinauf.
Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 864 in fränkischen Urkunden und die Siedlung entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem Handelspunkt am Fluss. Die offizielle Stadtrechte wurden 1818 verliehen, nachdem die Region politisch neu geordnet worden war.
Die Drosselgasse zieht sich als schmale Gasse durch das Zentrum und ist gesäumt von Weinschenken, in denen Besucher Riesling aus lokalem Anbau probieren können. Musiker spielen oft vor den Fachwerkhäusern, während Gäste an langen Holztischen draußen sitzen und den Wein direkt aus der Region genießen.
Ein Spaziergang durch die Altstadt dauert etwa eine halbe Stunde und führt über Kopfsteinpflaster, das bei Nässe rutschig werden kann. Der Aufstieg zu den Weinbergen oder zum Denkmal erfordert festes Schuhwerk und etwas Ausdauer, kann aber auch mit einer Seilbahn verkürzt werden.
Das Brömserburg oberhalb der Stadt beherbergt heute ein Weinmuseum mit Sammlungen alter Weinpressen und Fässern aus mehreren Jahrhunderten. Die Burg selbst stammt aus dem frühen Mittelalter und diente lange als Zollstation am Rhein.
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