Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, Geschütztes Küstengebiet in Norddeutschland
Der Nationalpark ist ein großes Schutzgebiet an der Nordsee, das Wattflächen, Salzwiesen und nordfriesische Inseln umfasst. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere tausend Quadratkilometer und wird von Besucherzentren und Wegen erschlossen, die einen Zugang zur Natur ermöglichen.
Das Gebiet wurde 1985 unter Schutz gestellt und zehn Jahre später vergrößert, um eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands zu werden. Die lange Geschichte der menschlichen Besiedlung in dieser Region reicht Jahrtausende zurück, doch der Fokus auf den Naturschutz ist ein moderner Schritt.
Die Gegend ist geprägt durch Traditionen der Küstenbewohner, die seit Generationen mit dem Meer und seinen Gezeiten leben. Man sieht dies in den Deichen, den Häusern auf Warften und in der Art, wie Menschen hier ihre Arbeit und ihr Leben dem Rhythmus der Natur anpassen.
Man sollte dem Wetter und den Gezeitenzeiten Aufmerksamkeit schenken, da diese die Zugänglichkeit und Sicherheit stark beeinflussen. Geführte Wattwanderungen werden an mehreren Orten angeboten und sind die beste Möglichkeit, die Landschaft sicher und lehrreich zu erkunden.
Das Gebiet beherbergt das größte zusammenhängende Netzwerk von Wattlandschaften der Welt, das sich zweimal täglich mit den Gezeiten völlig verändert. Diese extreme Veränderung schafft eine Umgebung, die sowohl für die dort lebende Tierwelt als auch für Besucher völlig unterschiedlich aussieht, je nachdem wann man sie besucht.
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