Motodrom Gelsenkirchen, ehemalige Autorennstrecke
Das Motodrom Gelsenkirchen war eine Rennstrecke auf dem Gelände eines ehemaligen Industrieareals in der Stadt. Die Strecke war etwa 750 Meter lang und wurde ursprünglich mit Kies angelegt, 1977 dann mit Asphalt befestigt, was schnellere und glattere Rennen ermöglichte.
Die Rennstrecke wurde 1969 auf einem Gelände eines ehemaligen Kohlebergbaus errichtet und betrieb bis Anfang der 1980er Jahre. Der Betrieb wurde eingestellt, weil Lärmbelästigung und Umweltbedenken bei den ansässigen Bürgern zu großen Beschwerden führten.
Der Ort war unter dem Namen Almaring bekannt und diente der lokalen Gemeinschaft als Treffpunkt für Motorsportfans an Wochenenden. Die Rennveranstaltungen schufen eine lebendige Atmosphäre, bei der sich Fahrer und Zuschauer trafen und den Wettkampfgeist teilten.
Die alten Rennstreckenreste sind heute überwachsen und nur teilweise sichtbar, aber Besucher können dem Gelände entlang von Fahrradwegen folgen. Die Website und örtliche Museen bieten Informationen zur Geschichte des Ortes und zur Orientierung vor Ort.
Thomas Becker war ein lokaler Fahrer, der seinen eigenen Rennwagen aus gebrauchten Teilen zusammenbaute und regelmäßig mit einem BMW-Anhänger zum Rennen anreiste. Seine Geschichte zeigt, wie Fans und Hobbyrennfahrer selbst aktiv am Motorsport teilnahmen, statt nur zuzuschauen.
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