Römische Niederlassung auf dem Frankfurter Domhügel, Römische Siedlung am Domhügel, Frankfurt, Deutschland
Die Römische Niederlassung auf dem Frankfurter Domhügel war ein militärisches Lager mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden aus der Antike. Man kann noch heute Grundmauern, Badeanlagen und Keramikscherben sehen, die von der damaligen Besiedlung zeugen.
Die Siedlung entstand um 70 n.Chr. als Militärlager unter römischer Herrschaft und wurde etwa 260 n.Chr. aufgegeben, als die Grenzen Roms nach Norden zurückgezogen wurden. Diese Zeitspanne von fast 200 Jahren zeigt die Stabilität dieser wichtigen Rhein-Main-Region.
Die Überreste zeigen, wie Römer und Einheimische nebeneinander lebten und arbeiteten, was man an den verschiedenen Gebäudetypen sehen kann. Diese Mischung aus militärischem Lager und Siedlung prägt bis heute das Verständnis von Frankfurts frühen Jahrtausenden.
Das Gelände liegt zentral auf dem Domhügel und ist zugänglich, wobei einige Bereiche begrenzt sind und Beschilderung hilft, die antiken Überreste zu erkennen. Bequemes Schuhwerk ist empfohlen, da der Untergrund uneben ist und es keine ebenen Wege gibt.
Das Lager stand auf einer Flussinsel im Main, was es vor Angriffen schützte und eine Kontrolle des Flusses ermöglichte. Diese geschützte Position war der Grund, warum der Ort später als 'Furt der Franken' bekannt wurde und sich daraus Frankfurts Name entwickelte.
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