Kreta, Mittelmeerinsel in Griechenland
Kreta ist die größte griechische Insel im Mittelmeer, die sich etwa 260 Kilometer von Ost nach West zwischen dem Ägäischen Meer und dem Libyschen Meer erstreckt und Höhen bis zu 2456 Metern erreicht. Die Küstenlinie wechselt zwischen Sandstränden, steilen Klippen und kleinen Buchten, während im Landesinneren Bergketten, Hochebenen und tiefe Schluchten das Gelände prägen.
Die minoische Zivilisation entstand hier um 2700 v. Chr. und entwickelte die erste fortgeschrittene Gesellschaft Europas mit dem Palast von Knossos als zentralem Verwaltungssitz. Später prägten byzantinische, venezianische und osmanische Herrschaften die Insel, bis sie 1913 offiziell Teil Griechenlands wurde.
Auf der Insel hört man oft die kretische Lyra bei Festen und Familienfeiern, begleitet von alten Tanzformen, die noch heute lebendig sind. In den Tavernen serviert man Speisen, die intensiv nach Olivenöl und wild wachsenden Kräutern schmecken, die hier seit Generationen verwendet werden.
Die Insel gliedert sich in vier Hauptregionen: Heraklion, Rethymno, Chania und Lasithi, wobei Heraklion mit seinem internationalen Flughafen als Hauptverkehrsknotenpunkt dient. Straßen verbinden die Küstenstädte miteinander, während Bergstraßen oft kurvenreich sind und im Winter gelegentlich gesperrt werden.
Die Samaria-Schlucht zieht sich etwa 16 Kilometer durch die Weißen Berge und gilt als längster Canyon Europas, wo mehrere Pflanzenarten wachsen, die nirgendwo sonst vorkommen. An ihrer engsten Stelle verengt sich die Schlucht auf nur wenige Meter zwischen den Felswänden.
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