Ostmakedonien und Thrakien, Verwaltungsregion im Nordosten Griechenlands.
Ostmakedonien und Thrakien ist eine Verwaltungsregion im Nordosten Griechenlands, die das Festland mit den Inseln Thassos und Samothraki sowie mehreren Gebirgszügen umfasst. Die Region erstreckt sich entlang der nördlichen Grenzen und bietet eine Mischung aus Küstenlandschaften, Bergterritorium und ländlichen Siedlungen.
Die Region war zunächst Teil des Makedonischen Reiches unter Philipp II. im 4. Jahrhundert v. Chr. und fiel später unter römische, byzantinische und dann ottomanische Herrschaft, bis sie im frühen 20. Jahrhundert zu Griechenland kam.
Die Region beherbergt Muslimengemeinschaften wie Pomaken und Westthrakien-Türken, deren Präsenz auf die Zeit nach dem Bevölkerungsaustausch von 1923 zurückgeht. In Dörfern und Städten sieht man heute noch Moscheen und Traditionen, die dieses Erbe bewahren.
Kavala und Alexandroupoli sind die beiden Flughäfen, die die Region mit nationalen Zugverbindungen und KTEL-Buslinien verbinden. Die beste Zeit zum Erkunden ist von Mai bis Oktober, wenn das Wetter stabil ist und die meisten Dienste in vollem Betrieb sind.
Die antike Via Egnatia, eine römische Handelsroute, durchquerte das Gebiet und ihre Verläufe prägen noch immer die modernen Verkehrswege und Siedlungsmuster in der Region. Diese 2000 Jahre alte Straße verbindete Rom mit dem Osten und zeigt, wie frühe Handelsnetze die heutige Geographie geprägt haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.